Grundregeln für einen schnellen Kassiervorgang!

Kennen Sie das: Sie stehen im Supermarkt und wollen an die Kasse. Sie checken die Lage ab und stellen fest, an der einen Kasse stehen wesentlich weniger Leute an als an der anderen. Sie wählen natürlich die Schlange aus, an der die wenigsten Leute anstehen.

Logisch!

Aber halt!

Hier ist schon der erste Fehler!

 

Regel Nummer 1:

Die Kasse, an der die Wenigsten anstehen, ist nicht immer diejenige Welche, an der es am Schnellsten geht!!!

 

Regel Nummer 2:

Man merkt Regel Nummer 1 erst immer dann, wenn es zu spät ist.

 

Regel Nummer 3:

Wechseln Sie niemals die Schlange, denn…

 

Regel Nummer 4:

Sollte es an Ihrer Schlange zu Problemen im Kassiervorgang kommen, wird garantiert an der anderen Kasse ein Problem auftreten, sobald Sie sich dort angestellt haben!

 

Blöd ist nur, dass all diese Regeln nicht pauschal angewandt werden können. Stellen Sie sich nämlich an der Kasse an, die am Meisten frequentiert ist, können Sie davon ausgehen, dass an der anderen Kasse alles flott geht. Sobald Sie dies bemerken und sich dafür entscheiden, die Kasse zu wechseln, tritt sofort wieder Regel 1 in Kraft und zwangsweise auch Regel 2.

 

Bevor Sie sich für eine Kasse entscheiden, schauen Sie sich die Leute die dort anstehen genau an. Wie hoch ist der Altersdurchschnitt? Denn Merke: Je älter der/die Kunde/-in, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass Sie das immer wiederkehrende Kleingeld-Phänomen beobachten können. Dies zeigt folgende Symptome:

 

  • Der/die Kunde/-in kneift die Augen zusammen und scannt die Kassenanzeige
  • Der/die Kunde/-in stellt dann nach quälenden Sekunden fest, dass die Augen zu abgenutzt sind, um Details erkennen zu können.
  • Meist hat der/die Kunde/-in bei diesem Scanvorgang den Mund geöffnet und die Nase kraus gezogen.
  • Der/die Kunde/-in beugt sich abwechselt über sein weit geöffnetes Portemonnaie und scant zwischendurch nochmal die Anzeige.
  • Der/die Kunde/-in fragt die/den Kassierer/-in: „Vierundfufzisch wieviel?“
  • Der/die Kunde/-in wiederholt leise die angegeben Zahl und sucht weiter nach Kleingeld.
  • Der/die Kunde/-in legt einzelne Kupfermünzen auf den Tresen und zählt mehrfach nach.
  • Der/die Kunde/-in ist überfordert und hält der/dem Kassierer/-in sein Portemonnaie hin, auf das er sich doch gefälligst selbst sein Kleingeld heraussuchen möge.

 

Weitere Bremsklötze sind kleine Kinder. Sie greifen nach allem, was in ihrer Reichweite liegt, sodass die Betreuungsperson sowohl darauf achten muss, dass der Balg keinen Scheiß baut als auch darauf, die Waren aufs Band zu legen und zu bezahlen. Eine hehre Aufgabe, die nur die allerbesten der Zunft Betreuungsperson ohne Zeitverlust managen.

 

Nächste Kategorie: EC Kartenbezahler.

Der moderne Mensch zahlt elegant mit Karte (gut erkennbar an Designerklamotten, Porscheschlüssel und überpflegter Haut. Aber ACHTUNG!, auch sehr oft getarnt als stinknormaler Mitbürger, sehr tückisch). Kein Problem, wenn der EC-Kassiervorgang reibungslos funktioniert. Es kommt hier aber häufig zu Dingen wie:

 

  • Geheimzahl vergessen
  • Geheimzahl falsch eingegeben
  • Geheimzahl nie bekommen.
  • Karte verkratzt
  • Lesegerät im Urlaubsmodus
  • Karte falsch herum eingeführt
  • Karte gesperrt

 

Ziehen wir ein Fazit:

Es ist scheißegal, wo Sie sich anstellen. Irgendwas geht immer schief.

 

Bis dahin

 

Ihne Ihn

 

Meddi Müller



Copyright 2019. All rights reserved.

Veröffentlicht24. April 2017 von meddi in Kategorie "Uncategorized